Die Haut

Was ist die Basisfunktion der Haut?
Die Haut gehört zu den sensibelsten, aber auch zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen und kann durch innere und äußere Einflüsse schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Wichtige und natürliche Schutzfunktionen der Haut sind zum einen der Schutz vor externen Faktoren, wie Kälte und Hitze, und zum anderen der Schutz vor erhöhtem Feuchtigkeitsverlust. Bei Patienten, die an chronischen Wunden oder Inkontinenz leiden, gibt es eine Vielzahl von Risiken, die die Haut und damit auch ihre wichtigen Schutzfunktionen gefährden können. Das Alter und eventuelle Grunderkran-kungen des Patienten tragen ebenfalls dazu bei, dass die Haut trockener, empfindlicher und somit anfälliger für Hautschädigungen wird.
Einflussfaktoren auf die Haut
Äussere Faktoren
- Wundexsudat
- Urin- und Stuhlinkontinenz
- Körperflüssigkeiten
- Kleb- und Reizstoffe
- Scherkräfte
Innere Faktoren
- Alter
- Ernährung
- Feuchtigkeitsverlust
Bei der Behandlung des Ulcus cruris steht eine umfassende Hautpflege/-schutz im Fokus.
Wundrandschutz
Der Wundrandschutz nimmt einen besonderen Platz in der Versorgung chronisch schlecht heilender Wunden ein. Wundränder und Wundumgebungshaut können durch Wundexsudat und andere Körperflüssigkeiten aufweichen, was zu einer Vergrößerung der Wunde führen kann.
Zusätzlich setzen mechanische Reizungen wie z.B. die Entfernung eines klebenden Verbandes der Haut zu. Eine vorbeugende Versorgung mit einem Wundrandschutz verhindert über mehrere Tage Schädigungen durch Exsudat und mechanische Reizung und ist damit unumgänglich (z.B. Cutimed® PROTECT).
Hautpflege
Zur Wundversorgung und -behandlung gehört auch die Pflege der Wundumgebungshaut. Denn die umliegende Haut kann durch die Wundversorgung ebenso belastet werden wie der Wundrand. Die Feuchtigkeit unter Verbandmaterialien, aber auch die mechanische Beanspruchung zum Beispiel durch eine Kompressionstherapie, können zu Irritationen der Wundumgebungshaut führen. Dazu kommt, dass Patienten oft von vornherein eine empfindliche Haut haben.
Bei Patienten mit einem Ulcus cruris venosum kommt es aufgrund der Schwellung zu einer schlechten Versorgung der Haut, sodass Patienten häufig unter einer extrem trockenen Haut sowie massiven Rötungen und Reizungen leiden. Eine zusätzliche medizinische Hautpflege ist in jedem Fall zu empfehlen. Urea-Produkte helfen der Haut den Feuchtigkeitsgehalt zu erhöhen (z. B. Cutimed® ACUTE).
Die abgeheilte Wunde
Wenn eine Wunde abgeheilt ist, benötigt die neu gebildete, empfindliche Haut besondere Aufmerksamkeit. Ein reichhaltiger Balsam oder intensive Creme führen der Haut Feuchtigkeit zu und steigern deren Elastizität (z. B. Cutimed® BASIC).
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